Das Hobby im Wandel der Zeit
Noch vor einigen Jahrzehnten waren Gardenien und Balkonien des Deutschen liebstes Hobby.
Später wurde es das Auto. Schon manche Frau war eifersüchtig auf die Familienkutsche, der der Mann mehr Aufmerksamkeit schenkte als seiner Ehegattin und den Kindern.
In den letzten Jahren rückten die elektronischen Medien als Hobby immer mehr in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Gerade viele Jugendliche verbringen inzwischen mehr Zeit mit ihrem Computer als mit ihren Freunden.
Das ist ein gefährlicher Trend, denn gerade in der Pubertät wird die so genannte emotionale Intelligenz gelernt.
Vor allem Jungen haben dann oft Probleme, im Alltag mit realen Menschen klar zu kommen. Das Hobby muss eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung bleiben und darf nicht den ganzen Menschen förmlich auffressen.
Wenn sich ein Mitglied einer Familie immer nur im Hobbykeller, der Garage oder hinter dem Computer verbarrikadiert, kommt schnell die Kommunikation mit den anderen Menschen zum Erliegen.
Viele Partnerschaften zerbrechen daran, dass man kaum noch etwas gemeinsam tut, weil einer sich ausschließlich seinem Hobby widmet und das Familienleben auf der Strecke bleibt.
Diese Zeitgenossen sollte man aus ihrer Isolation möglichst herausholen und wieder in das gesellschaftliche Leben integrieren. Der Computer als Hobby kann süchtig machen, oder besser gesagt, die “heile Welt”, die man sich da künstlich schaffen kann.







